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Ich war gestern mal so ein bisschen auf den Spuren der Touristen und fühlte mich ganz seltsam. Da lebe ich seit so vielen Jahren hier und jetzt fotografiere ich Berlin ohne einen anderen Anlass außer dass mich meine Kamera treibt. Kein Besuch, der Berlin sehen möchte, nichts besonderes. War halt gerade wieder unterwegs und ich komme an diesen Orten ja ständig vorbei. Also warum nicht auch mal ein paar Fotos machen. Ich muss mich wohl noch dran gewöhnen, dass ich für ein Foto aus dem Auto steige oder irgendwo herumpirsche, auf Motivsuche sozusagen. Und weil es mir so verrückt vorkam, hatte ich dann auch echt Spaß dabei, zumal die Sonne so schön geschienen hat. 

Hier ein wunderbarer Blick auf die Oberbaumbrücke mit Fernsehturm und Molekule Man. Wer letzteren noch nicht kennt, bei Wikipedia steht:

Der Molekule Man [wurde] 1999 von dem amerikanischen Bildhauer Jonathan Borofsky in der Spree nahe der Elsenbrücke und am Treffpunkt der Bezirksgrenze von Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenik aufgebaut.

Auf der Spree schwimmen gerade große Eisschollen:

Und ich war auch auf der anderen Seite von der Oberbaumbrücke:

Ganz in der Nähe der Elsenbrücke, auf der ich beim ersten Foto stand, gibt es in der Puschkinallee eine Platanenalle, die ich auch immer schon mal fotografieren wollte. Sie wurde im letzten Jahr heftig gestutzt, da die Bäume wohl krank sind und so noch gerettet werden sollen. Dennoch ist es immer noch eine immense Allee, die mich immer wieder beeindruckt. Ich werde sie im Sommer noch mal fotografieren, wenn alles wieder grün ist.